Meine ersten Eindrücke aus „Down Under“!

19 06 2012

Hallo meine Lieben,

nun bin ich schon in Australien und somit hat die vierte Etappe begonnen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit rennt. In meinen ersten paar Tagen, hier in Sydney, habe ich schon eine Menge erlebt:

Angefangen hat es am Samstag in Christchurch. Ich musste Abschied nehmen, von dem wundervollen Land und von meiner Freundin Anna-Lena. Der Abschied war nicht leicht, denn jetzt reise ich wieder alleine durch die Welt. Neuseeland hat sich mit einem wunderbaren Ausblick (vom Flugzeug aus) von mir verabschiedet! Ich habe den kurzen Flug von vier Stunden sehr genossen.

ein letzter Blick auf Neuseeland

Am Abend kam ich in Sydney an und es hat leider geregnet. So musste ich mit meinem ganzen Gepäck durch den Regen rennen und den richtigen Bus in die Stadt finden. Eine Stunde später saß ich endlich im richtigen Bus und musste sehr aufpassen, dass ich an der richtigen Haltestelle aussteige und umsteige. Als ich auch den letzten richtigen Bus gefunden hatte, war ich schon sehr beruhigt. Der Busfahrer war so lieb und hat mir zum richtigen Zeitpunkt gesagt, dass ich jetzt aussteigen muss. Ich lief (wieder durch den Regen) mit meinem ganzen Gepäck durch die Straßen und suchte die „Cobar Street“. Meine Schultern und meine Knie schmerzten immer mehr (25 kg Gepäck!) und es regnete immer mehr. Die „Cobar Street“ war aber nicht zu finden. Ich fragte alle Leute und Taxifahrer und sie waren sehr hilfsbereit, aber die richtige Straße kannte keiner. Ich bin (gefühlt) ewig durch den Regen und die Dunkelheit gelaufen, bis ich plötzlich vor dem Straßenschild stand: „Cobar Street“! Wunderbar…ich hatte es gefunden!! Dort wollte ich also ein paar Nächte bei einem „Couchsurfer“ schlafen. Für alle, die noch nichts vom Couchsurfing gehört haben:

CouchSurfing ist ein kostenloses, internetbasiertes Gastfreundschaftsnetzwerk. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden, selbst eine Unterkunft oder auch anderes anzubieten, wie beispielsweise einem Reisenden die Stadt zu zeigen.

Kurz gesagt: Man schläft und lebt bei wildfremden Leuten- ganz umsonst! Das hat viele Vorteile, denn man lernt Leute kennen und spart auch noch Geld. Etwas komisch war mir aber schon dabei, zu einem wildfremden Kerl nach Hause zu gehen. Meine Bedenken waren aber völlig umsonst! Ich kam dort an und sein Schlüssel lag (wie vereinbart) im Briefkasten für mich bereit, weil er noch arbeiten musste. Ich traf dort direkt auf vier andere, deutsche Mädels, die dort auch „couchsurfing“ machten. (Sein Haus ist groß genug!) Ich bekam ein kleines Zimmer mit einem großen Doppelbett für mich alleine und machte es mir bequem. Die Mädels nahmen mich direkt mit in die Stadt und dort sahen wir uns das große Feuerwerk über den Darling Harbour an. Das nenne ich mal eine Begrüßung!!! Schon hatte ich den Regen vergessen und mich auf meine Zeit in dieser wundervollen Stadt gefreut! Gegen Mitternacht bin ich müde ins Bett gefallen.

"Darling Harbour" bei meiner Ankunft!

großes Feuerwerk im Darling Harbour

trotz Nieselregen sehr schön...

Ein gelungener Willkommensgruß!

mein Zimmerchen beim Couchsurfing

Am Sonntag war ich den ganzen Tag auf Sightseeingtour. Das Wetter war traumhaft schön (blauer Himmel und Sonnenschein) und ich bin am Hafen entlang gelaufen und habe mir das „Opera House“ angesehen. Außerdem bin ich über die berühmte „Harbour Bridge“ gelaufen und habe dabei die vielen Segler beobachtet. Den ganzen Tag war ich zu Fuß in der Stadt unterwegs und am Abend haben wir fünf Mädels für unseren Gastgeber gekocht. Ein „kleines Dankeschön“ musste schon sein! Es gab typisch deutsche Schnitzel, Kartoffelbrei und Gemüse.

am Hafen von Sydney

das "Opera House"

...und von der anderen Seite

die "Harbour Bridge"

"Americas Cup" Sailing Yacht

Segeln unter der Harbour Bridge

Cityview von der Harbour Bridge

wir Mädels beim Kochen für unseren Gastgeber

Am nächsten Morgen bin ich früh los Richtung Stadt! Von den Mädels wusste ich, dass am Vormittag eine „Free City Tour“ angeboten wird. Ich machte also eine geführte Sightseeingtour durch die ganze Stadt, bekam alle Sehenswürdigkeiten zu sehen – und das wieder ganz umsonst. Der nette Tourguide hat lediglich ein Trinkgeld von jedem bekommen. Auf der Tour habe ich viel über die Geschichte von Sydney erfahren und wir hatten super Wetter! Danach bin ich durch den botanischen Garten gelaufen, um einen Blick auf die Brücke UND das Opern Haus zu werfen (ist nämlich ein berühmtes Postkartenfoto!). Außerdem war ich in „Kings Cross“ (etwa wie die Reeperbahn!) und im „Hyde Park“. Nach vielen Stunden quer durch die Stadt laufen war ich ziemlich erschöpft.

im botanischen Garten

"Das" Postkartenfoto 😉

City-Skyline

Sightseeingtour "St. Marys Cathedral"

botanic gardens

the government house

Da die zwei Tage Sightseeing in der Stadt sehr „stressig“ waren, bin ich heute mit dem Bus aus der Stadt raus gefahren. Ich wollte wieder mehr Natur sehen und bin zum „Bondi Beach“. Dort  bin ich den „Costal Walk“ (an der Küste entlang) gelaufen und hab das gute Wetter genossen. Ich konnte mich sogar ein bisschen Sonnen und dabei stundenlang den Surfern im Wasser zugucken. Ich hatte einen richtig schönen Tag!

"Bondi Beach"

auf dem Costal Walkway

Sonne tanken...

Ich am Bondi Beach

Surfer am Beach

Morgen werde ich noch mal den „Darling Harbour“ bei Tag angucken und zu „Chinatown“ gehen. Am Donnerstag werde ich beim Couchsurfer ausziehen und in Hostel gehen, damit ich am Freitag den Bus (pünktlich um 6 Uhr morgens!) bekomme. Dann geht es die Ostküste hoch! Am Samstag werde ich dann selbst auf einem Surfbrett stehen (oder zumindest liegen 😉 ).

Ich melde mich bald wieder,

Cheers!

eure Christiane



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3 Antworten zu “Meine ersten Eindrücke aus „Down Under“!”

  • Anna-Lena sagt:

    Hallo Süße 🙂
    wäre ich doch mal mit dir rüber nach Australien 😀
    Genieß es!
    Drück dich und sende dir einen Luftkuss, der sollte es von Neuseeland noch zu dir rüber schaffen 😉
    Anna-Lena

  • Steffen sagt:

    Richtig toll!
    …hätt ich das alles gewusst, wär ich doch mitgegangen 😛

  • Kai sagt:

    Hallo Christiane, ich hoffe mal bis auf den heftigen Regenschauer bist du gut angekommen. Die Bilder sind wieder mal der Hammer (auch wenn ich das schon zum 100sten Mal schreibe, stimmt aber). Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg bei deinem Surfkurs.

    Viele Grüße
    Kai

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